Hallöchen ihr Lieben,
na, genießt ihr auch die schönen Sonnenstunden an diesem Wochenende? Ich habe mich von der bunten Welt draußen etwas inspirieren lassen und habe mich an einer, zugegeben ersten, Philadelphia-Torte versucht, da ja am Sonntag Muttertag war und Mama keine Lust hatte, sich lange in die Küche zu stellen und aufwendig zu backen.... also, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Mein Rezept ist eine Kombination verschiedener Chefkoch-Rezepte, ich spar mir mal die Mühe, diese zu verlinken.
Ihr braucht für eine 26er-Springform:
250g Butterkekse mit Schokoüberzug (Zartbitter)
100g normale Butterkekse
175g Butter
400g Frischkäse
125g Puderzucker
600ml Sahne
2,5-3 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sofort-Gelatine
400g Himbeeren (TK oder frisch, gewaschen und verlesen)
1-2 Päckchen roten Tortenguß (1 Päckchen ist etwas wenig, 2 sind etwas viel...ist eher Geschmackssache)
Und so gehts:
Die Schokokekse grob in Stücke brechen und in einen Gefrierbeutel füllen. Mit einem Nudelholz oder einem Fleischhammer zerkleinern, bis nur noch kleine Stückchen übrig sind. Diese in eine Schüssel füllen. Das selbe mit den normalen Butterkeksen wiederholen. Die Krümel gut durchmischen.
Währenddessen die Butter im Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
Wenn die Butter flüssig ist, diese zu den Kekskrümeln geben und alles gut durchmischen, sodass alle Krümel feucht sind. Die Masse in die Springform füllen, gleichmäßig verteilen, gut andrücken und fest werden lassen.
Anschließend den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren. Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Frischkäsemasse dazugeben und alles gut verrühren. Jetzt die Sofort-Gelatine hinzufügen. Die Masse auf den erkalteten Keksboden geben und glattstreichen.
Jetzt die Himbeeren obendrauf gleichmäßig verteilen. Den Tortenguß nach Packungsaufschrift zubereiten und über die Früchte geben.
Die Torte etwa 3 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
Montag, 13. Mai 2013
Sonntag, 5. Mai 2013
[NOTD] Essie "Naughty Berry" mit Topper&Stamping
Hallo ihr Lieben,
Ich bin die Tage auf einen grandiosen "Nagel-Blog" namens Wacky Laki gestoßen und habe dort eine Maniküre von Anutka entdeckt, die ich unbedingt nachbauen musste.
Meine Version davon sieht nun so aus:
Verwendete Produkte:
Name: Essie "Naughty Berry"
Inhalt: 13,5ml
Preis: ~5,50€ (war Bestandteil eines 3er-Geburtstagssets zu 15,95€)
Verfügbarkeit: limitiert
Name: Essence Nail Art Special Effect Topper #08 Waking up in Vegas
Inhalt: 8ml
Preis: ~2€
Verfügbarkeit: Essence-Standartsortiment bei dm, Rossmann, Müller etc.
Name: Nail Stamping-Lack silber
Inhalt: 12ml
Preis: 2,80€ zzgl. Versand
Verfügbarkeit: Nailartstore.de
Name: Cheeky Vibrant Collection 2012 #CH11
Preis: 12,99€ zzgl. Versand (Setpreis, 26 Schablonen)
Verfügbarkeit: Amazon.de
Ich bin die Tage auf einen grandiosen "Nagel-Blog" namens Wacky Laki gestoßen und habe dort eine Maniküre von Anutka entdeckt, die ich unbedingt nachbauen musste.
Meine Version davon sieht nun so aus:
Verwendete Produkte:
Name: Essie "Naughty Berry"
Inhalt: 13,5ml
Preis: ~5,50€ (war Bestandteil eines 3er-Geburtstagssets zu 15,95€)
Verfügbarkeit: limitiert
Name: Essence Nail Art Special Effect Topper #08 Waking up in Vegas
Inhalt: 8ml
Preis: ~2€
Verfügbarkeit: Essence-Standartsortiment bei dm, Rossmann, Müller etc.
Name: Nail Stamping-Lack silber
Inhalt: 12ml
Preis: 2,80€ zzgl. Versand
Verfügbarkeit: Nailartstore.de
Name: Cheeky Vibrant Collection 2012 #CH11
Preis: 12,99€ zzgl. Versand (Setpreis, 26 Schablonen)
Verfügbarkeit: Amazon.de
Montag, 22. April 2013
[NOTD] Essence Colour&Go #54 "Trust in Fashion" & Stamping
Es grünt so grünt, der Frühling ist da....
Aus aktuellem Wetteranlass (und der neuen Farbe in meinem Kleiderschrank....ja, ich wage Grün..) gibt es endlich mal wieder ein aufwendigeres NOTD, das ich gern mit euch teilen möchte.
Et voila:
Wie man sieht, ist "Trust in Fashion" noch aus dem alten Colour&Go-Sortiment. Leider musste ich gerade feststellen, dass in den neuen Farben keine Vergleichbare dabei ist, jedoch bin ich bei Catrice mit der Nuance 09 Hugo Moss (2,79€/10ml) als Stellvertreter fündig geworden.
Das Stamping habe ich von den Cheeky-Schablonen CH7 und CH14 (erhältlich über Amazon), der Lack ist von Nailartstore.de . Als Finish habe ich den essie "Good to Go" verwendet.
Aus aktuellem Wetteranlass (und der neuen Farbe in meinem Kleiderschrank....ja, ich wage Grün..) gibt es endlich mal wieder ein aufwendigeres NOTD, das ich gern mit euch teilen möchte.
Et voila:
Wie man sieht, ist "Trust in Fashion" noch aus dem alten Colour&Go-Sortiment. Leider musste ich gerade feststellen, dass in den neuen Farben keine Vergleichbare dabei ist, jedoch bin ich bei Catrice mit der Nuance 09 Hugo Moss (2,79€/10ml) als Stellvertreter fündig geworden.
Das Stamping habe ich von den Cheeky-Schablonen CH7 und CH14 (erhältlich über Amazon), der Lack ist von Nailartstore.de . Als Finish habe ich den essie "Good to Go" verwendet.
Sonntag, 21. April 2013
[eingezogen] KIKO #62 "Pearly Pistachio" bzw. #104 "Pearly Pistachio Green"
Hallo ihr Lieben,
ich starte heute, an diesem sonnigen Sonntag, eine neue Swatch-Reihe. Diesmal dreht es sich um die Lidschatten von KIKO MakeUp Milano.
ich starte heute, an diesem sonnigen Sonntag, eine neue Swatch-Reihe. Diesmal dreht es sich um die Lidschatten von KIKO MakeUp Milano.
Den Auftakt macht das flippip-poppige "Pearly Pistachio" bzw. "Pearly Piscachio Green".
Wie ich gerade im Onlineshop feststellen durfte, hat der Lidschatten in der Zwischenzeit wohl eine Auffrischung erfahren. Ich hab meine #62 bereits letztes Jahr im April gekauft und auch damals die Fotos schon gemacht, komme aber jetzt erst zum berichten. Mittlerweile trägt die Nuance die Nummer #104 und einen etwas anderen Namen, im Endeffekt steckt aber das gleiche Produkt dahinter. Lasst euch davon nicht abschrecken ;)
Verpackung:
Der erste Eindruck aller KIKO-Lidschatten ist erstmal positiv. Die einzelnen Näpfchen kommen jeweils in einer schwarzen Papp-Umverpackung daher. Ob das so unbedingt nötig ist, lass ich mal dahingestellt sein. Hat man das Näpfchen aus dem Karton befreit, hält man eine wertige Kunststoffverpackung in den Händen. Der Deckel ist aus durchsichtigem, leicht anmattiertem Plastik, auf dem der KIKO-Schriftzug aufgedruckt ist. Öffnet man den Deckel, schimmert einem schon die schöne Farbe entgegen, die ebenfalls das KIKO-Emblem eingeprägt hat und in ein Metallpfännchen gepresst wurde. Ob und wie gut sich die KIKO-Lidschatten depotten lassen, kann ich leider nicht sagen (über Erfahrungswerte hierzu wäre ich sehr dankbar).
Öffnen und Schließen lässt sich der Lidschatten über einen Drück-Hebel-Schnapp-Mechanismus.
Die Farbe:
Dieser Lidschatten ist ganz sicher nichts für Mauerblümchen. "Mut zur Farbe" ist hier die Devise. Glücklicherweise ist Grün dieses Jahr ja eine Trendfarbe, die sich mittlerweile auch minimal in meinem Kleiderschrank wiederspiegelt, sodass das metallische Apfelgrün wohl endlich sein Schattendasein beenden und mich des Öfteren schmücken wird.
Der Auftrag:
Die Pigmentierung des KIKO-Lidschattens ist für den Preis von 4,90€ akzeptabel, um die Brillianz der Farbe zu verdeutlichen empfiehlt es sich, eine weiße Base zu verwenden (in meinem Fall war das der NYX Jumbo Eye Pencil #604 Milk).
Der Auftrag an sich verläuft relativ problemlos, das ein oder andere Mal gibt es etwas Krümelbildung im Näpfchen, Fallout im Gesicht gibt es dagegen selten bis gar nicht.
Die Facts:
Name: #104 Pearly Pistachio Green
Inhalt: 0.1 oz/3g
Preis: 4,90€ (evtl. zzgl. Versandkosten)
Verfügbarkeit: in einer Filiale in deiner Nähe (Filialfinder) oder im Onlineshop
Samstag, 20. April 2013
[Food] Nuss-Nougat-Cupcakes mit Nougat-Frosting
Hallo ihr Lieben!
Es geht erneut süß zu in meiner kleinen, heilen, rosa Zuckerwatte-Welt. Auf Wunsch meines Mitbewohners kam ich letztens in den Genuß, meine ersten richtigen Cupcakes zu machen. Ausgesucht hat er sich die Nuss-Nougat-Cupcakes mit Nougat-Frosting aus dem Cupcakes&Muffins-Buch von Butlers (wollte es aus dem Butlers-Onlineshop verlinken, aber offenbar ist es nicht mehr erhältlich :-( ).
Wenn ihr die kleinen Leckerchen nachbacken wollt, braucht ihr für 12 Stück folgende Zutaten:
Es geht erneut süß zu in meiner kleinen, heilen, rosa Zuckerwatte-Welt. Auf Wunsch meines Mitbewohners kam ich letztens in den Genuß, meine ersten richtigen Cupcakes zu machen. Ausgesucht hat er sich die Nuss-Nougat-Cupcakes mit Nougat-Frosting aus dem Cupcakes&Muffins-Buch von Butlers (wollte es aus dem Butlers-Onlineshop verlinken, aber offenbar ist es nicht mehr erhältlich :-( ).
Wenn ihr die kleinen Leckerchen nachbacken wollt, braucht ihr für 12 Stück folgende Zutaten:
100g weiche Butter
120g Zucker
2 Eier
120g Mehl
1 EL Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
100g Nuss-Nougatcreme
Für das Frosting:
60g weiche Butter
60g weiche Butter
200g gesiebter Puderzucker
60g Nuss-Nougatcreme
50ml Milch
Haselnusskrokant zum Dekorieren
Und so wirds gemacht:
Den Backofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen. Das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, die Eier einzeln unterrühren.
Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren. Zuletzt die Nuss-Nougatcreme unterheben.
Den Teig auf die Förmchen verteilen und auf der mittleren Einschubleiste etwa 20 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker sehr cremig rühren, dann die Nuss-Nougatcreme und die Milch untermischen.Sollte Masse zu weich sein, weiteren Puderzucker unterrühren.
In einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und auf den Cupcakes verteilen. Mit Haselnusskrokant bestreuen.
Wer keinen Spritzbeutel hat, kann das Frosting auch mit einem flachen Messer aufstreichen. Alternativ in einen Gefrierbeutel füllen, und mit einer gezackten Konturenschere die Spitze abschneiden (was ich getan habe, da mein bestellter Spritzbeutel noch nicht eingetroffen war...), das ergibt dann auch einen ähnlichen Tüllen-Look.
[Food] rot-blaue "Sacher"-Minis
Hallo ihr Lieben,
mal wieder *seufz* ein Food-Post. Heute gibt es eine Art Eigenkreation.
Zutaten für 24 Stück:
4 Eier
3 EL kaltes Wasser
160g Zucker
65g Mehl
65g Speisestärke
30g Kakao
1 TL Backpulver
1/2 Glas Aprikosenmarmelade
1 Eiweiß
250g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
Lebensmittelfarbe
alternativ: Schokoglasur
Und so gehts:
Den Backofen auf 160°C vorheizen, die Muffinbleche einfetten.
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit dem Wasser zu einem festen Eischnee schlagen, dabei den Zucker einrießeln lassen. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen, über den Eischnee sieben. Nur solange unterheben, bis sich die Zutaten vermischt haben. Dann den Teig sofort in die Bleche füllen und etwa 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Sind die kleinen Biskuitböden fertig, auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Währenddessen die Aprikosenmarmelade über dem Wasserbad erwärmen, bis sie flüssig ist.
Die ausgekühlten Minis in der Mitte horizontal durchschneiden und den Boden großzügig mit der Marmelade bestreichen. Den Deckel wieder draufsetzen.
Wer es eher klassisch mag, kann die kleinen Kuchen jetzt mit einer Schokoladenglasur überziehen und bekommt eine Art "Sachertorten-Minis".
Wer es kreativer mag, kann sich jetzt ein Royal Icing (auch Eiweißspritzglasur genannt) herstellen.
Dazu den Puderzucker in eine fettfreie Schüssel sieben. Eiweiß und Zitronensaft dazugeben, und gut verschlagen (Achtung, das staubt ziemlich ;-) ). Anschließend mit einem Handrührgerät 5-7 Minuten durchrühren, bis die Masse schön glänzt. Nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben (je nach Farbintensität braucht man ordentlich viel Farbe, ich habe für rot und blau je etwa 2,5-3 kleine Dr.Oetker-Tuben gebraucht :-/) und in einen Spritzbeutel oder kleine Spritzflaschen füllen. Jetzt können die Minis nach eigenen Vorstellungen dekoriert werden.
Gutes Gelingen :-)
mal wieder *seufz* ein Food-Post. Heute gibt es eine Art Eigenkreation.
Zutaten für 24 Stück:
4 Eier
3 EL kaltes Wasser
160g Zucker
65g Mehl
65g Speisestärke
30g Kakao
1 TL Backpulver
1/2 Glas Aprikosenmarmelade
1 Eiweiß
250g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
Lebensmittelfarbe
alternativ: Schokoglasur
Und so gehts:
Den Backofen auf 160°C vorheizen, die Muffinbleche einfetten.
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit dem Wasser zu einem festen Eischnee schlagen, dabei den Zucker einrießeln lassen. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen, über den Eischnee sieben. Nur solange unterheben, bis sich die Zutaten vermischt haben. Dann den Teig sofort in die Bleche füllen und etwa 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Sind die kleinen Biskuitböden fertig, auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Währenddessen die Aprikosenmarmelade über dem Wasserbad erwärmen, bis sie flüssig ist.
Die ausgekühlten Minis in der Mitte horizontal durchschneiden und den Boden großzügig mit der Marmelade bestreichen. Den Deckel wieder draufsetzen.
Wer es eher klassisch mag, kann die kleinen Kuchen jetzt mit einer Schokoladenglasur überziehen und bekommt eine Art "Sachertorten-Minis".
Wer es kreativer mag, kann sich jetzt ein Royal Icing (auch Eiweißspritzglasur genannt) herstellen.
Dazu den Puderzucker in eine fettfreie Schüssel sieben. Eiweiß und Zitronensaft dazugeben, und gut verschlagen (Achtung, das staubt ziemlich ;-) ). Anschließend mit einem Handrührgerät 5-7 Minuten durchrühren, bis die Masse schön glänzt. Nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben (je nach Farbintensität braucht man ordentlich viel Farbe, ich habe für rot und blau je etwa 2,5-3 kleine Dr.Oetker-Tuben gebraucht :-/) und in einen Spritzbeutel oder kleine Spritzflaschen füllen. Jetzt können die Minis nach eigenen Vorstellungen dekoriert werden.
Gutes Gelingen :-)
Pappetagere von Depot, im Sale noch erhältlich:
http://www.depot-online.com/de_de/etagere-karton-3-stoeckig-ca-h-34cm/
http://www.depot-online.com/de_de/etagere-karton-3-stoeckig-ca-h-34cm/
Mittwoch, 27. Februar 2013
Motivation Überlebenswille. - Was treibt uns an?
Hallo ihr Lieben. Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag auf dem Blog. Über ein Thema, das mich schon länger beschäftigt. Ich habe bereits vor Weihnachten ein paar Gedanken dazu niedergeschrieben, von denen ich lange nicht wusste, ob ich sie online stellen soll (sie sind doch etwas atypisch für diesen Blog). Da sie sich aber in den letzten Wochen immer wieder in mein Blick-und Gedankenfeld geschoben haben, teile ich sie nun mit euch. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinungen dazu in den Kommentaren hinterlassen würdet.
---------------------------------------------------------
Ein Morgen im Dezember, 7:05Uhr.
Autobahn A9 Richtung München, Anschlussstelle Denkendorf. Draußen ist es stockfinster. Ich sitze, halbverschlafen, auf dem Beifahrersitz. Ich bin diese Woche nicht dran mit fahren. Das Auto beschleunigt, wechselt auf den ersten Fahrstreifen. Wir reihen uns ein zwischen LKWs aus Holland, Polen, Rumänien. Wechseln auf den mittleren Fahrstreifen. Um uns herum Autos. Neue, fremde Kennzeichen, aber auch altbekannte. Das junge Mädel in ihrem Mini Cooper aus dem Landkreis Roth, der vollbesetzte Ford Focus aus Nürnberg. Bekannte Gesichter, die man jeden Morgen auf dieser Strecke trifft. Die jeden Tag über 100km Berufsweg haben. Die schätzungsweise zwischen 5.00 und 5.30Uhr aufstehen, und abends wohl gegen 18.00/19.00Uhr nach Hause kommen.
Wir rollen dahin. Aus dem Radio tönt, wie jeden Morgen, das manchmal furchtbar übertriebene Gute Laune-Gerede der Radiomoderatoren. Wechseln mal nach links, um Mittelspurschleicher zu überholen. Scheren wieder ein in die Mitte. Wir schwimmen mit im Strom. Wir sind Teil einer sich ständig bewegenden Masse.
7:13Uhr.
Mittlerweile haben wir die Abfahrt Lenting erreicht. Wir verlassen die Autobahn, das Auto wechselt auf den Verzögerungsstreifen, bremst ab, denn da vorne kommt die langgezogene Rechtskurve. Wir werden langsamer. Neben uns brummen, fast Stoßstange an Stoßstange, die LKWs vorbei. Daneben die Autos, die weiter ihren Weg verfolgen.
Ein lebhaftes Bild erscheint vor meinem inneren Auge. Adern. Deutschlands Autobahn-&Straßennetz sind wie Adern, die Teil des "Organismus Wirtschaft" sind. Autos mit ihren Insassen die Blutbestandteile, ein jedes mit seiner speziellen, eigenen Aufgabe. Wir springen auf auf den Zug, und verlassen ihn wieder an der richtigen Stelle. Angetrieben von....ja, von wem?
Was ist der Herzschlag, der den alltäglichen Puls am Leben hält? Was bewegt uns dazu, jeden Morgen das warme Bett zu verlassen, sich anzuziehen, fertig zu machen, ins Auto zu steigen und loszufahren? Ist es der Spaß an der Arbeit, die wir tun? Ist es das Streben nach Erfolg, Geld, Anerkennung? Oder ist es einfach ein unbewusster Überlebenswille, der in uns allen schlummert? Der uns anpeitscht, stets unser Bestes zu geben, um nicht von der Maschinerie der Arbeitslosigkeit verschlungen zu werden, aus der es manchmal nur schwer ein Entrinnen gibt?
7:22Uhr.
Wir erreichen die Firma. Schnell einen Parkplatz gesucht und durch die Kälte ins Betriebsgebäude geschlüpft. Noch fix eingestempelt, und los geht die Routine. Ich treffe C., die wie jeden Morgen die Kaffeemaschine zusammenbaut. Die Kaffeemaschine, der inoffizielle HotSpot in der Firma. Wenn das Netzwerk zusammenbricht, und niemand wirklich arbeiten kann, ist die meistgestellte Frage: Aber die Kaffeemaschine funktioniert, ja?
Ein paar Worte gewechselt, einen schönen Tag gewunschen, ich verlasse C. und betrete den CAD-Raum. Da sitzen sie, meine Kollegen. Schnell noch die Jacke aufgehangen, und los gehts. Reihum begrüßen die Kollegen und ich uns mit Handschlag und Namen. Ich erreiche meinen Arbeitsplatz, warte bis der PC hochgefahren ist. In der Zwischenzeit betritt R., der "kleine Chef", das Büro, wirft die Jacke über die Stuhllehne, pfeffert die Aktentasche unter den Tisch und macht den ersten Kalauer des Tages. Reihum großes Gelächter. Die Atmosphäre ist entspannt, gelöst. Es wird gearbeitet, mal entspannt, mal ganz schön stressig. Aber das stört niemanden. Bei uns ist das einfach so.
Ich bin seit August 2012 in dieser Firma, hatte vorher noch keinen Fuß in der Arbeitswelt. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit meiner Firmenwahl einen guten Griff gemacht habe. Bei uns gibt es keine Hierarchie, alle der ca. 100 Mitarbeiter sind per Du. Inklusive R. und M., dem "ganz großen Chef".
Was also treibt uns an? Ich für mich habe bis heute noch keine wirkliche Antwort auf diese Frage gefunden. Ich weiß, dass mir meine Arbeit Spaß macht. Ich weiß, dass ich tolle Kollegen und tolle Chefs habe. Ich weiß, dass ich mich in meiner Firma wahnsinnig wohl fühle. Und dass ich aus diesem Grund jeden Morgen aus dem warmen Bett steige. Und ich hoffe, dass dieser Zustand noch lange anhält.
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Ein Morgen im Dezember, 7:05Uhr.
Autobahn A9 Richtung München, Anschlussstelle Denkendorf. Draußen ist es stockfinster. Ich sitze, halbverschlafen, auf dem Beifahrersitz. Ich bin diese Woche nicht dran mit fahren. Das Auto beschleunigt, wechselt auf den ersten Fahrstreifen. Wir reihen uns ein zwischen LKWs aus Holland, Polen, Rumänien. Wechseln auf den mittleren Fahrstreifen. Um uns herum Autos. Neue, fremde Kennzeichen, aber auch altbekannte. Das junge Mädel in ihrem Mini Cooper aus dem Landkreis Roth, der vollbesetzte Ford Focus aus Nürnberg. Bekannte Gesichter, die man jeden Morgen auf dieser Strecke trifft. Die jeden Tag über 100km Berufsweg haben. Die schätzungsweise zwischen 5.00 und 5.30Uhr aufstehen, und abends wohl gegen 18.00/19.00Uhr nach Hause kommen.
Wir rollen dahin. Aus dem Radio tönt, wie jeden Morgen, das manchmal furchtbar übertriebene Gute Laune-Gerede der Radiomoderatoren. Wechseln mal nach links, um Mittelspurschleicher zu überholen. Scheren wieder ein in die Mitte. Wir schwimmen mit im Strom. Wir sind Teil einer sich ständig bewegenden Masse.
7:13Uhr.
Mittlerweile haben wir die Abfahrt Lenting erreicht. Wir verlassen die Autobahn, das Auto wechselt auf den Verzögerungsstreifen, bremst ab, denn da vorne kommt die langgezogene Rechtskurve. Wir werden langsamer. Neben uns brummen, fast Stoßstange an Stoßstange, die LKWs vorbei. Daneben die Autos, die weiter ihren Weg verfolgen.
Ein lebhaftes Bild erscheint vor meinem inneren Auge. Adern. Deutschlands Autobahn-&Straßennetz sind wie Adern, die Teil des "Organismus Wirtschaft" sind. Autos mit ihren Insassen die Blutbestandteile, ein jedes mit seiner speziellen, eigenen Aufgabe. Wir springen auf auf den Zug, und verlassen ihn wieder an der richtigen Stelle. Angetrieben von....ja, von wem?
Was ist der Herzschlag, der den alltäglichen Puls am Leben hält? Was bewegt uns dazu, jeden Morgen das warme Bett zu verlassen, sich anzuziehen, fertig zu machen, ins Auto zu steigen und loszufahren? Ist es der Spaß an der Arbeit, die wir tun? Ist es das Streben nach Erfolg, Geld, Anerkennung? Oder ist es einfach ein unbewusster Überlebenswille, der in uns allen schlummert? Der uns anpeitscht, stets unser Bestes zu geben, um nicht von der Maschinerie der Arbeitslosigkeit verschlungen zu werden, aus der es manchmal nur schwer ein Entrinnen gibt?
7:22Uhr.
Wir erreichen die Firma. Schnell einen Parkplatz gesucht und durch die Kälte ins Betriebsgebäude geschlüpft. Noch fix eingestempelt, und los geht die Routine. Ich treffe C., die wie jeden Morgen die Kaffeemaschine zusammenbaut. Die Kaffeemaschine, der inoffizielle HotSpot in der Firma. Wenn das Netzwerk zusammenbricht, und niemand wirklich arbeiten kann, ist die meistgestellte Frage: Aber die Kaffeemaschine funktioniert, ja?
Ein paar Worte gewechselt, einen schönen Tag gewunschen, ich verlasse C. und betrete den CAD-Raum. Da sitzen sie, meine Kollegen. Schnell noch die Jacke aufgehangen, und los gehts. Reihum begrüßen die Kollegen und ich uns mit Handschlag und Namen. Ich erreiche meinen Arbeitsplatz, warte bis der PC hochgefahren ist. In der Zwischenzeit betritt R., der "kleine Chef", das Büro, wirft die Jacke über die Stuhllehne, pfeffert die Aktentasche unter den Tisch und macht den ersten Kalauer des Tages. Reihum großes Gelächter. Die Atmosphäre ist entspannt, gelöst. Es wird gearbeitet, mal entspannt, mal ganz schön stressig. Aber das stört niemanden. Bei uns ist das einfach so.
Ich bin seit August 2012 in dieser Firma, hatte vorher noch keinen Fuß in der Arbeitswelt. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit meiner Firmenwahl einen guten Griff gemacht habe. Bei uns gibt es keine Hierarchie, alle der ca. 100 Mitarbeiter sind per Du. Inklusive R. und M., dem "ganz großen Chef".
Was also treibt uns an? Ich für mich habe bis heute noch keine wirkliche Antwort auf diese Frage gefunden. Ich weiß, dass mir meine Arbeit Spaß macht. Ich weiß, dass ich tolle Kollegen und tolle Chefs habe. Ich weiß, dass ich mich in meiner Firma wahnsinnig wohl fühle. Und dass ich aus diesem Grund jeden Morgen aus dem warmen Bett steige. Und ich hoffe, dass dieser Zustand noch lange anhält.
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